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KuK I – kaiserlich und königlich

königlich

Die wohl bekannteste Bedeutung von KuK ist Kaiserlich und Königlich.

Kaum eine andere Nation kann auf eine so erfolgreiche Einflussnahme in den großen diplomatischen Spielen der Neuzeit zurückblicken wie Österreich: Die Heiratspolitik des Hauses Habsburg garantierte dem Erzherzogtum bereits in der frühen Neuzeit einen außerordentlich starken Platz innerhalb des von Kriegen und unsicheren Allianzen geprägten Europas und ermöglichte so eine Reihe diplomatischer und militärischer Freiheiten gegenüber seinen Rivalen. So wurden nicht nur zeitweise die niederländischen und böhmischen Teile des Heiligen Römischen Reiches Teil Österreichs, sondern auch Ungarn, welches im 17. Jahrhundert von der osmanischen Besatzung befreit wurde.

Während Österreich so zwar eine immense politische und militärische Übermacht im deutschen Raum einnahm, kam es in seinem Inneren vor allem nach dem Wiener Kongress und den ihm folgenden antidemokratischen Bemühungen der Krone zu immer heftigeren Reibungen zwischen dem Kaiser und der ungarischen Bevölkerung. Dies kam vor allem aufgrund des absolutistischen Regierungsstils Österreichs zustande, welcher alle Kompetenzen des Reiches in Wien konzentrierte und die ungarische Krone der österreichischen untergeordnet ansah. Weiterhin bestand ein nicht unwesentlicher Unterschied in den Religionen der Staatshälften: Während die österreichische Seite weitestgehend katholisch geprägt war, fanden sich in Ungarn große Anteile protestantischer Konfessionen.

Diese sich über die Jahre aufbauenden Spannungen entluden sich schließlich im Revolutionsjahr 1848, welches auch in den deutschen Gebieten und Österreich selbst große Unruhen sah. In Österreich kam es zu mehreren Aufständen gegen die Habsburgmonarchie, die auch in Ungarn unterstützt wurden, gleichzeitig erwachte allerdings auch ein neuer ungarischer Nationalismus, der in der Erklärung der unabhängigen Republik Ungarn endete. Die Revolution wurde schließlich mit einer Reichsarmee und mit russischer Hilfe nieder geschlagen, doch die Kluft zwischen den beiden Nationen war nun tiefer denn je zuvor. Die folgenden Jahre verschärften die Notlage Österreichs durch Niederlagen in Italien, während der ungarische Landtag auf die 1848 entworfene Verfassung und größere Autonomie pochte. Der sogenannte Österreichisch-Ungarische Ausgleich fand daher im Jahre 1866 unter Kaiser Franz Joseph I statt und setzte unter anderem die österreichische und ungarische Krone gleich, so dass aus dem Kaiserreich eine Realunion zwischen Österreich und Ungarn wurde.
Das weithin bekannte Kürzel k.u.k. stand dabei für kaiserlich und königlich. Die Zugeständnisse weiterer Befugnisse an den neugegründeten ungarischen Staat half dabei, die Spannungen zu entschärfen, auch wenn sie sie nicht endgültig aus der Welt schaffen konnten. Symbolisch wichtig war die Krönung des nun unter einer Konstitution regierenden Kaisers in Buda sowie sein mehrwöchiger Aufenthalt in Ungarn. Die Doppelmonarchie sollte noch bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 halten, litt aber schon seit ihrer Geburt unter den typischen Merkmalen des Vielvölkerstaates, nämlich Misstrauen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen und einem ständigen Streit über regionale Kompetenzen. Dennoch, oder gerade deshalb, muss die besondere Leistung der österreichischen Staatsmänner erneut hervor gehoben werden, da sie es schafften, in einer sehr turbulenten Zeit auf dem europäischen Kontinent eine stabile Regierung in einem krisengeschüttelten Land errichteten, die trotz vieler Probleme lange hielt.

Der Wikipedia Artikel zu diesem Thema ist trotz seiner überragenden Bedeutung übrigens überraschend kurz.

web259 / April 5, 2015 / kuk / 0 Comments

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Fersehsendung KuK

KaiserlichNeben dem bereits erwähnten Kaiserlich und Königlich hat KuK auch noch eine Reihe anderer Bedeutung. Dieser Blogbeitrag ist einer moderneren aber nicht mehr ganz modernen Bedeutung gewidmet.

KuK war eine Sendung, die der WDR im Fernsehen ausstrahlte. Dieses Fernsehformat, zu denen die Magazinsendung zählte, wurde in gleichmäßigen Abständen, hier von montags bis freitags im Zeitraum von 18:05 bis 18:30 Uhr live aus dem WDR-Studio im Zeitraum von 1993 bis 1997 aus Düsseldorf gesendet.

Vorzugsweise wurde in einer Ausgabe eine bestimmte aktuelle Thematik gewählt. Gemäß den Zeitungen oder News- und Wirtschaftsmagazinen sollte dem Zuschauer durch dieses Medium eine turnusmäßige Kompilation mit Auskünften aus einem speziellen Themenkreis offeriert werden. Dazu zählten in dieser Reihe u.a. Wirtschafts- sowie Kultur- und Regionalmagazine.

Der Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) ist gesetzlich verpflichtet, regelmäßig in einem bestimmten Zeitrahmen ein Regionalprogramm auszustrahlen. Gemäß nationalem Rundfunkrecht sind zeitlich begrenzte Programme in überregionalen Fernsehsendern nur regional empfangbar. Der zweitgrößte Sender Europas strahlte die Sendung erstmals am Dienstag, den 6. Juli 1993 im ARD-Regionalfenster des Westdeutschen Rundfunks aus. Die Sendungen wurden vom damaligen Redakteur Bernd Klütsch in Zusammenarbeit mit Ralf Abrahamsson entwickelt und in einer jeweiligen Länge von 25 Minuten gesendet.

Das Recherchieren und Zusammenstellung der einzelnen Beiträge erfolgte durch die Redaktion. Lediglich die Angelegenheit der Moderatoren war es, die separaten Reportagen oder Berichte miteinander zu verbinden und durch entsprechende Kommentare den Einstieg für die Zuschauer in die Thematik zu erleichtern. Dazu zählten kleine Kommentare, Diskussionsrunden aber auch Gespräche im Studio mit Gästen oder Zuschauern können Bestandteile einer Magazinsendung darstellen.

Im Anfangsstadium wurde das Studio einer Kneipe nachempfunden, in der differenzierende Personen zur Kommunikation eingeladen wurden. Seit 1994 wurde aus dem Kneipen-Set ein modernes peppiges Studio mit dem sogenannten „Kuk-Pit“ als Mittelpunkt, in dem die Talks geleitet wurden. Ein einbezogenes Faxgerät erlaubte es den Zuschauern, interaktiv am Geschehen teilzunehmen. Zu den interviewten Persönlichkeiten wurden kleine Filme gezeigt, die sich mit der aktuellen Thematik aus dem Umfeld von Düsseldorf und Köln beschäftigten. Die einzelnen Folgen des Magazins wurden in einer gleichartigen Weise kreiert. Durch einen Umbau des WDR-Programms wurde die Sendung aus dem Programm genommen und letztlich am 17. Januar 1997 ausgestrahlt.

Neben den aktuellen täglichen Themen verfügte die Sendung über wiederkehrende Bereiche. Dazu zählten der Kuk-Krisenkochtipp, kochen für 20 DM oder Kuk unter Freunden sowie Telezauberei mit Wittus Witt. Der deutsche Autor, Verleger und Zauberkünstler bekam in diesem Magazin seine erste eigene Fernseh-Zauberserie.

Über den Zeitraum der Ausstrahlung gab es ausschließlich drei Moderatoren und eine Moderatorin. Thomas Heyer präsentierte die Reihe im Zeitrum von 1993 bis 1997. Von 1995 – 1997 moderierte Frank Laufenberg die Sendung. Im Zeitrahmen 1994 – 1995 leitete Helmut Rehmsen die Moderation. Stefanie Tücking, ehemalige Moderatorin der Musiksendung Formel Eins übernahm von 1993 – 1997 diesen Part.

Zu den Gästen der Sendung zählten unter anderem Paul Spiegel, Winfried Glatzeder, Peter Maffay, Toni Polster, Bata Illic, Jutta Kleinschmidt, Cindy & Bert, Barbara Schöne, Toni Polster, Michael Schanze sowie Michael Heltau.

web259 / March 18, 2015 / kuk / 0 Comments

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Noch ein KuK – Das Café Klein und Kaiserlich in Hamburg

kuk Was kann KuK noch heißen? Neben dem bereits vorgestellen Kaiserlich und Königlich, gibt es ein kleines aber feines Café in Hamburg, das auf den Namen Klein und Kaiserlich hört.

Das gastronomische Angebot in Hamburg ist unvergleichlich – in keiner anderen Stadt Deutschlands gibt es so viele Kneipen, Bars und Restaurants wie in der Hansestadt an der Waterkant. Nicht nur auf dem Kiez in St. Pauli reiht sich ein Lokal an das andere, auch an anderen Orten der Stadt gibt es zahlreiche Hot Spots, an denen man so richtig in das quirlige Leben der Elbmetropole eintauchen kann. Und wenn Sie nur auf Besuch sind und nicht allein sein möchten – begeben Sie sich doch mit einer Begleiterin aus Hamburg auf Erkundungstour. Es lohnt sich.

Wir wollen Ihnen heute das Café Klein und Kaiserlich vorstellen, ein besonders gemütliches Lokal, das sich in der Szene Hamburgs schon seit vielen Jahren größter Beliebtheit erfreut. Das Café liegt am Kaiserkai, direkt am berühmten Hamburger Hafen, nur wenige Meter von der geplanten Elbphilharmonie entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Wenn Sie mit der U-Bahn fahren, müssen Sie einfach an der Haltestelle “Überseequartier” aussteigen und dann nur noch ca. 200 Meter zu Fuß gehen, bis Sie das Café erreichen.

Das Klein und Kaiserlich versteht sich als klassisches Kaffeehaus, ganz in der Tradition der österreichischen Kaffeehäuser der K.u.K.-Zeit – der Name des Cafés ist eine Anspielung auf diese geschichtsträchtige Ära der Donaumonarchie. Auch die Einrichtung und das ganze Ambiente des Lokals erinnern an den Stil dieser Zeit und entführen den Besucher in die faszinierende Welt des 19. Jahrhunderts. Auch die Kaffeekarte wird den typischen Gepflogenheiten dieser Kultur gerecht, im Klein und Kaiserlich erhalten Sie all die Kaffeespezialitäten, die Sie auch in einem typischen Wiener Kaffeehaus bestellen können – vom “Großen Braunen” über die klassische Wiener “Melange” bis hin zum so genannten “Pharisäer”, einem großen schwarzen Kaffee mit Rum und Schlagsahne.

Auch die Speisekarte liest sich wie direkt aus einem Wiener Kaffeehaus übernommen – so kommen im Café Klein und Kaiserlich typische Mehlspeisen der österreichischen Küche auf den Tisch, so zum Beispiel der berühmte Kaiserschmarrn, die köstlichen Marillenknödel oder der weltweit geschätzte Wiener Apfelstrudel. Besonders empfehlenswert sind die verschiedenen Flammkuchenvariationen, die frisch im Ofen zubereitet werden. Ob klassisch mit Schmand und Speckwürfelchen belegt oder etwas exotischer mit Thunfisch und Ruccola – die Flammkuchen im Café Klein und Kaiserlich sind eine echte Gaumenfreude.

Im Café Klein und Kaiserlich kann man außerdem wunderbar frühstücken. Sie können im KuK aus einer Vielzahl von Frühstücksmenüs wählen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Täglich variierende Mittagsmenüs, Salatkreationen und Tagesgerichte runden das vielfältige kulinarische Programm des Hauses ab. Bei gutem Wetter kann man auf der Terasse sitzen und mit bestem Blick auf die Docks das emsige Treiben im Hamburger Hafen beobachten und den Tag genießen. Auch in den Abendstunden ist das Klein und Kaiserlich immer gut besucht und in der Hamburger Szene ein beliebter Treffpunkt. Bei entspannter Loungemusik kann man mit einem leckeren Cocktail das Hamburger Lebensgefühl kennenlernen und in den Zauber der Nacht eintauchen. Wenn Sie demnächst in der Hansestadt sind, sollten Sie dem Café Klein und Kaiserlich unbedingt einen Besuch abstatten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

 

Klein und Kaiserlich Kaffeehaus

Am Kaiserkai 26

20457 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo – So: 10.00 – 18.00 Uhr.

Tel.: +49 (0)40 361 224 80

web259 / March 3, 2015 / kuk / 0 Comments

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Was heißt NDS – Teil II Niederdeutsche Sprache in Hamburg

spracheNachdem wir uns bereits die damalige Fernsehsendung NDS angesehen hatten, nun ein Schwenk zu einem gänzlich anderen Thema, wenngleich noch immer in der Kulturnische beheimatet.

NDS heißt auch Niederdeutsch. Das Niederdeutsche oder Plattdeutsche ist eine westgermanische Sprache, die vor allem in Norddeutschland und in Teilen der Niederlande und Dänemarks gesprochen wird. Es gibt aber auch Regionen Osteuropas, der USA und Kanadas sowie Südamerikas, in denen Niederdeutsch von den Nachfahren der norddeutschen Einwanderer gesprochen wird. Die Gelehrten streiten noch darüber, ob die Niederdeutsche Sprache streng wissenschaftlich betrachtet, tatsächlich eine eigene Sprache oder eher nur ein Dialekt ist. Für ersteres spricht die doch relativ weite Verbreitung und die Menge der Menschen, die Niederdeutsch sprechen.

Geschätzte 10 Millionen Menschen beherrschen die niederdeutsche Sprache zumindest partiell, für mehr als 1 Million ist sie sogar Muttersprache. Für das Niederdeutsche als Dialekt mit vielen Unter-Dialekten spricht dagegen die funktionale Beschränktheit und die Tatsache doch großer Ähnlichkeit mit der Deutschen Sprache und teilweise der Niederländischen Sprache als so genannte Dachsprachen. Diese unklare Zuordnung führt zum Beispiel dazu, dass einige deutsche Gerichte davon ausgehen, dass die Bezeichnung Deutsche Sprache die hochdeutsche und auch die niederdeutsche Sprache einschließen. Deshalb werden (zum Beispiel im Bundesland Schleswig-Holtstein), behördliche Anträge und Anfragen, Patentanmeldungen etc. auch auf Niederdeutsch angenommen und auf Wunsch auch in dieser Sprache beantwortet. Reicht jemand aber einen solchen Antrage aber zum Beispiel in Bayern oder Hessen ein, dann gilt er als ausländisch verfasst und vom Einreicher muss eine Übersetzung beigefügt werden.

Als Schriftsprache hat Niederdeutsch aber praktisch überhaupt keine Bedeutung mehr und ist fast völlig vom Hochdeutsch verdrängt worden, obwohl es im Mittelalter eine sehr wichtige Schriftsprache war. Aus dem 16./17.Jahrhundert existieren noch viele Urkunden, die auf Niederdeutsch verfasst wurden, auch theologische Schriften, sogar Bibelübersetzungen. Heute kommt Niederdeutsch fast ausschließlich in der Literatur vor. Norddeutsche Schriftsteller wie zum Beispiel Fritz Reuter, Claus Groth, Johanna Kastendiek, Volkert Ipsen und viele andere verfassten und verfassen niederdeutsche Lyrik und Prosa.

Trotzdem muss festgestellt werden, dass das Niederdeutsche in den letzten hundert Jahren immer mehr an Bedeutung verloren hat. Es ging dem Nierdeutschen oder Plattdeutschen genauso, wie vielen anderen alten Dialekten und Mundarten. Sie wurden im Alltag immer weniger gesprochen und auch aus der Schule, der Politik, der Kirche und der Wissenschaft immer weiter verdrängt. Das das Niederdeutsche aber trotzdem noch lange nicht tot ist, zeigt zum Beispiel die Stadt Hamburg.

Das Hamburger Platt, eine Variante der Niederdeutschen Sprache wird auch heute noch in unterschiedlichen Dialekten gesprochen. Bekannt sind zum Beispiel das Finkenwarder Platt und das Verlanner Platt. Außerdem gibt es auch noch das so genannte Missingsch, eine Mischsprache aus Hochdeutsch und Platt, auch Hamburger Regiolekt genannt. Aber natürlich sprechen die meisten Hamburger auch Hochdeutsch, und wie viele meinen, sogar das beste Hochdeutsch des ganzen Landes.

Die Hamburger bemühen sich aber auch sehr, die niederdeutsche Sprache nicht untergehen zu lassen. Es gibt Vereine, die sie pflegen, Theater und Musikgruppen, die auf Platt spielen, plattdeutsche Radio-und Fernsehsendungen und auch spezielle plattdeutsche Internetseiten. Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird Plattdeutsch in Hamburg schon in der ersten Klasse als Wahlfach angeboten. Das soll dazu beitragen, dass sich schon Kinder für die sehr schöne Niederdeutsche Sprache interessieren, die für viele Hamburger immer noch für Heimat und Verbundenheit mit den Vorfahren steht.

Nachdem wir uns bereits die damalige Fernsehsendung NDS angesehen hatten, nun ein Schwenk zu einem gänzlich anderen Thema, wenngleich noch immer in der Kulturnische beheimatet.

NDS heißt auch Niederdeutsch. Das Niederdeutsche oder Plattdeutsche ist eine westgermanische Sprache, die vor allem in Norddeutschland und in Teilen der Niederlande und Dänemarks gesprochen wird. Es gibt aber auch Regionen Osteuropas, der USA und Kanadas sowie Südamerikas, in denen Niederdeutsch von den Nachfahren der norddeutschen Einwanderer gesprochen wird. Die Gelehrten streiten noch darüber, ob die Niederdeutsche Sprache streng wissenschaftlich betrachtet, tatsächlich eine eigene Sprache oder eher nur ein Dialekt ist. Für ersteres spricht die doch relativ weite Verbreitung und die Menge der Menschen, die Niederdeutsch sprechen.

Geschätzte 10 Millionen Menschen beherrschen die niederdeutsche Sprache zumindest partiell, für mehr als 1 Million ist sie sogar Muttersprache. Für das Niederdeutsche als Dialekt mit vielen Unter-Dialekten spricht dagegen die funktionale Beschränktheit und die Tatsache doch großer Ähnlichkeit mit der Deutschen Sprache und teilweise der Niederländischen Sprache als so genannte Dachsprachen. Diese unklare Zuordnung führt zum Beispiel dazu, dass einige deutsche Gerichte davon ausgehen, dass die Bezeichnung Deutsche Sprache die hochdeutsche und auch die niederdeutsche Sprache einschließen. Deshalb werden (zum Beispiel im Bundesland Schleswig-Holtstein), behördliche Anträge und Anfragen, Patentanmeldungen etc. auch auf Niederdeutsch angenommen und auf Wunsch auch in dieser Sprache beantwortet. Reicht jemand aber einen solchen Antrage aber zum Beispiel in Bayern oder Hessen ein, dann gilt er als ausländisch verfasst und vom Einreicher muss eine Übersetzung beigefügt werden.

Als Schriftsprache hat Niederdeutsch aber praktisch überhaupt keine Bedeutung mehr und ist fast völlig vom Hochdeutsch verdrängt worden, obwohl es im Mittelalter eine sehr wichtige Schriftsprache war. Aus dem 16./17.Jahrhundert existieren noch viele Urkunden, die auf Niederdeutsch verfasst wurden, auch theologische Schriften, sogar Bibelübersetzungen. Heute kommt Niederdeutsch fast ausschließlich in der Literatur vor. Norddeutsche Schriftsteller wie zum Beispiel Fritz Reuter, Claus Groth, Johanna Kastendiek, Volkert Ipsen und viele andere verfassten und verfassen niederdeutsche Lyrik und Prosa.

Trotzdem muss festgestellt werden, dass das Niederdeutsche in den letzten hundert Jahren immer mehr an Bedeutung verloren hat. Es ging dem Nierdeutschen oder Plattdeutschen genauso, wie vielen anderen alten Dialekten und Mundarten. Sie wurden im Alltag immer weniger gesprochen und auch aus der Schule, der Politik, der Kirche und der Wissenschaft immer weiter verdrängt. Das das Niederdeutsche aber trotzdem noch lange nicht tot ist, zeigt zum Beispiel die Stadt Hamburg.

Das Hamburger Platt, eine Variante der Niederdeutschen Sprache wird auch heute noch in unterschiedlichen Dialekten gesprochen. Bekannt sind zum Beispiel das Finkenwarder Platt und das Verlanner Platt. Außerdem gibt es auch noch das so genannte Missingsch, eine Mischsprache aus Hochdeutsch und Platt, auch Hamburger Regiolekt genannt. Aber natürlich sprechen die meisten Hamburger auch Hochdeutsch, und wie viele meinen, sogar das beste Hochdeutsch des ganzen Landes.

Die Hamburger bemühen sich aber auch sehr, die niederdeutsche Sprache nicht untergehen zu lassen. Es gibt Vereine, die sie pflegen, Theater und Musikgruppen, die auf Platt spielen, plattdeutsche Radio-und Fernsehsendungen und auch spezielle plattdeutsche Internetseiten. Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird Plattdeutsch in Hamburg schon in der ersten Klasse als Wahlfach angeboten. Das soll dazu beitragen, dass sich schon Kinder für die sehr schöne Niederdeutsche Sprache interessieren, die für viele Hamburger immer noch für Heimat und Verbundenheit mit den Vorfahren steht.

web259 / February 12, 2015 / kuk / 0 Comments

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Was heißt NDS? Teil I – Die NachDenkSeiten

 

nachdenkseitenNachdem wir uns bereits ausdrücklich mit dem Begriff KuK auseinander gesetzt haben, nun zum zweiten Teil unserer Betrachtungen: Was heißt NDS?

NachDenkSeiten. Der Name regt zum grübeln an. Was steckt hinter dieser Website und warum wurde sie gegründet? Von was handelt diese Seite und welche Themen werden angesprochen? Diese Fragen und weitere interessante Infos erfahren Sie im folgenden.

Was steckt hinter NachDenkSeiten?

NachDenkseiten.de ist eine Informationsplattform zu allen relevanten politischen und bürgerlichen Themen. Die Website klärt über brisante Themen in der Politik auf und zeigt dem Leser dabei eindrücklich, wie wir von der Politik und den Medien hinters Licht geführt werden. Sämtliche Artikel werden sorgfältig recherchiert und für den Leser verständlich dargestellt. Die Website möchte Bürgerinnen und Bürger dazu anregen selber zu denken und nicht alles zu glauben was gedruckt wird. Kritisch werden aktuelle Themen hinterfragt und der Öffentlichkeit bereitgestellt.

Welche Themen werden behandelt?

Neben aktuellen Geschehnissen werden auf der Website auch zurückliegende Ereignisse aufgegriffen und kritisch betrachtet. Der Leser erfährt in wie Weit die Menschen von den breiten Medien manipuliert werden und wie wir arglistig getäuscht werden wenn es um unsere Absicherung in der Zukunft geht. jeden Monat werden neue interessante Themen aufgegriffen und genau analysiert. So erfährt der Leser was in der Politik und der Wirtschaft los ist und das ohne die Gefahr wieder einer Manipulation zum opfer zu fallen. Sämtliche Themen werden kritisch betrachtet und und mit allen positiven sowie negativen Fakten dargestellt. Die Schreiber der Website sind weder Pro noch Kontra, sondern neutral. Alle relevante Informationen werden für den Leser sorgsam recherchiert, so dass Sie am Ende ganz genau wissen was stimmt und was nicht, ohne sich mühevoll durch zig Websites zu arbeiten, auf welchen in verschiedenen Artikeln jedes Mal neue Fakten dazu erfunden werden. Die Autoren werden nicht bezahlt um Lügen zu verbreiten, so wie viele andere von namhaften Zeitschriften und Nachrichtensendungen. Die Autoren der Website informieren sich ganz genau um dann dem Leser das zu bieten was er lesen möchte und nicht die geschönte Wahrheit oder hübsch verpackte Lügen.

NachDenkSeiten wollen den Menschen Klarheit darüber geben, wie die Politiker und die Medien ein falsches Bild unserer Gesellschaft verbreiten. Neben den Strategien welche angewandt werden um uns zu täuschen und weiteren wichtigen Fakten, werden viele Fragen beantwortet, welche sonst niemand wahrheitsgemäß beantwortet. Die Website ist neutral, informativ und aktuell. Zu sämtlichen Themen welche Bürgerinnen und Bürger in Deutschland beschäftigen, werden täglich neue und interessante Artikel veröffentlicht. Politiker werden kritisch betrachtet und uns wird aufgezeigt, wie diese Menschen uns manipulieren ohne das wir es merken und wir werden dazu angeregt, selber zu denken und zu hinterfragen was wir erfahren ohne alles so hinzunehmen wie es uns erzählt wird.

web259 / February 4, 2015 / kuk / 0 Comments