Klimawandel und Kommunen
Klimaschutz und Klimawandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen - auf globaler, regionaler und lokaler Ebene. Zahlreiche Kommunen stellen sich dieser Herausforderung mit guten Ansätzen und Beispielen zum aktiven Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Diese gilt es zu verstärken und zu vernetzen. Nur wenn es gelingt, Klimaschutz auf regionaler und lokaler Ebene noch stärker zu etablieren, wird ein Klimabewusstsein bei kommunalen Entscheidungsträgern und Bürgern entstehen, das auch die auf globaler Ebene erforderlichen Maßnahmen trägt. Hier setzt das Projekt „Klimawandel und Kommunen“ an.
Das Projekt "Klimawandel und Kommunen" verfolgt die Ziele:
- das Thema Klimaschutz und Klimawandel auf den Handlungsrahmen der Kommunen zu projezieren;
- praktikable Handlungsoptionen für die Kommunen zu identifizieren und zu kommunizieren;
- über die Kommunen auch die Bürger für Fragen des Klimaschutzes zu sensibilisieren sowie
- den Austausch und die Zusammenarbeit von Kommunen und Netzwerken im Bereich des Klimaschutzes zu unterstützen.
Das Projekt „Klimawandel und Kommunen“ steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Durchgeführt wird das Vorhaben von der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. Das Projekt wird von einem Projektbeirat begleitet und gefördert, dem neben den kommunalen Spitzenverbänden in Niedersachsen auch leistungsstarke Partner aus der Energie- und Finanzwirtschaft angehören. Das Projekt ist offen für weitere Partner. Die Mitglieder des Projektbeirats legen die Rahmenbedingungen und Arbeitsbereiche des Projektes fest und bringen sich auch bei deren Umsetzung gezielt mit ihren Kompetenzen ein.
Das Projekt umfasst folgende Arbeitsbereiche:
1. Kommunale Handlungsoptionen
Von KuK werden Informationen für kommunale Klimaschutzaktivitäten erarbeitet und kommuniziert. Eine Datenbank mit Beispielen zum kommunalen Klimaschutz informiert über bereits durchgeführte kommunale Klimaschutzprojekte, die interessierten Kommunen Anregungen für die eigene Umsetzung geben. Für die Aufstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte wird ein Leitfaden zur Umsetzung erstellt und aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten zusammengestellt.
2. Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung
Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden regionalen Arbeitskreise „Kommunen beraten Kommunen“ werden gezielt Informationen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Kommunales Energiemanagement“ oder „Energetische Sanierung öffentlicher Gebäude“, praxisbezogen und umsetzungsorientiert angeboten. Die Kommunen stellen hier ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten zur Verfügung und beraten ggf. andere Kommunen bei der politischen und praktischen Umsetzung. Auch durch die Zusammenarbeit und Netzwerkbildung mit den Projektpartnern („Partner beraten Kommunen“) findet ein regelmäßiger Wissens- und Informationsaustausch in den Arbeitskreisen und Veranstaltungen mit den Kommunen statt.
3. Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit
Neben der Unterstützung in den Kommunen sollen verstärkt die Bürger über das Thema „Klimaschutz und Klimawandel“ und „Klimafolgen“ informiert und zu klimafreundlichem Verhalten angeregt werden. Landesweite und regionale Events wie z. B. landesweite Wettbewerbe und Informati-onsveranstaltungen zu Klimaschutzaktivitäten sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit von KuK.
Die Vielfalt der eingebundenen Organisationen, der Kooperationsansatz und das hohe Interesse der niedersächsischer Kommunen am Projekt eröffnen die Möglichkeit, dass Thema "Klimaschutz und Klimawandel" zielgruppengerecht und praxisnah an die Kommunen und die Öffentlichkeit heranzutragen. Dies verspricht, auf lokaler und regionaler Ebene klimaverträgliches Handeln zu stärken und einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten.
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